Rohstoffe, Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

Der Aufbau von nachhaltigen Kreisläufen auf verschiedenen Grundlagen und mit unterschiedlichen Zielrichtungen steht im Fokus dieses Handlungsfeldes.

Die Fähigkeit, angebotene Produkte bzw. den Service kontinuierlich qualitativ zu verbessern und an sich verändernde Kunden­wünsche bzw. Markterfordernisse anzupassen, ist eine erfolgsbestimmende Komponente nahezu jedes Unternehmens. Die Basis stellen zunehmend divergente Daten dar, die während des Fertigungs­prozesses, aber auch während der Anwendung von Produkten und Services entstehen. Im Betrach­tungsfokus dieses Kreislaufes steht die Entwicklung von Lösungen, die Daten jederzeit generieren und diese Daten dem Engineering und Produktionsprozess wieder zuführen. Somit wird es zuneh­mend möglich, individualisierte Produkte und maßgeschneiderte Services am Markt anzubieten und bestehende Lösungen kontinuierlich zu verbessern.

Werkstoffe und technische Komponenten beständig in technischen Kreisläufen zu halten und die Produktion zu mobilisieren, sind die wesentlichen Ansprüche dieses Konzeptes. Dabei geht es zum einen darum, Cradle to Cradle – Ansätze bewusst in die Produktions­technik zu transferieren. D.h. beispielsweise Produkte so zu konzipieren, dass sie auf biologische und technische Kreisläufe abgestimmt sind und z.B. demontiert, ggf. gezielt repariert oder auch recycelt werden können. Aber auch darum, während der Herstellung und des Gebrauchs entstehende Emissi­onen zu sammeln und für neue Produkte/ Prozesse wiederzuverwenden.