Produktionsherausforderungen durch: Autonomes Fahren, Shared Services

Autonomes Fahren: Rasanter Fortschritt in Methoden, der Künstlichen Intelligenz und  Maschinelles Lernen intensivieren die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, die kein menschliches Eingreifen selbst in komplexen  Verkehrssituationen mehr erfordern. Dadurch wird sich die individuelle Mobilität grundlegend neu definieren. Doch nicht nur das Fahren als solches ändert sich – es ergeben sich auch neue Anforderungen an die Produktion.

Shared Services: Werteumorientierung junger Generationen und das Leben in urbanen Ballungsgebieten führen dazu, dass der Besitz des eigenen Automobil zunehmend an Attraktivität verliert. Shared-Mobility-Konzepte setzen sich in großen Ausmaß durch. So erwarten Analysten eine Polarisierung zwischen einfachen, standardisierten »Cars to go« einerseits und hochwertigen, hochgradig individualisierten Fahrzeugen in Privatbesitz anderseits.

Diese Marktverschiebungen haben Einfluss: Wie, wo und von wem Fahrzeuge künftig produziert. Es sind einerseits integrative interdisziplinäre Lösungen gefordert, die eine Synchronisation der neuen Methoden (KI, ML) mit der Gesamtfahrzeugproduktion gewährleisten. Andererseits werden neue Konzepte zur Erweiterung des Wertschöpfungsverhältnis, kunden- und marktnahe Fertigung benötigt. Hier liegt der Handlungsbedarf dieses Forschungs- und Entwicklungsbereiches.