Antriebsstrang

Grundsätzlich muss die CO2-Bilanzierung ganzheitlich angegangen werden. Diese setzt sich aus Anteilen zusammen, die in der Fahrzeugfertigung, in der Nutzungsphase, Entsorgung sowie in der Energieversorgung entstehen. Aktuell unterscheiden sich die Szenarien stark, was es schwer macht, die richtigen technischen Lösungen zu entwickeln. Gründe dafür sind die Unwägbarkeiten, die sich aus dem Zeitfaktor und den Veränderungen im Verkehrsverhalten der Bevölkerung ergeben. Daher muss es neben reinen Elektrofahrzeugen auch kurzfristig noch Lösungen mit herkömmlichen Antriebssträngen geben – das ist technisch und wirtschaftlich sinnvoll.

Ziel ist es, für die Integration der genannten Energiespeicher Lösungen zu entwickeln und dabei die aktuelle Vielfalt der Antriebseinheiten in Form von drei Motortypen (Otto, Diesel, Elektromotor), fünf verschiedenen Arten von Transmission sowie mindestens sechs verschiedenen Hybridtypen zu berücksichtigen. Diese nicht mehr aufzuhaltende Variantenvielfalt im Antriebsstrang erfordert ein Umdenken: Die einzelnen Antriebskomponenten dürfen nicht mehr getrennt betrachtet werden, vielmehr braucht es integrative Ansätze.